PARALLAXIE

25.06. – 02.10.2022


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PARALLAXIE

(image by: Anna M. Szaflarski, Towards Eternity (Detail), 2021, Digitaldruck, 350 x 250 cm)

 

We are happy to invite you to:

PARALLAXIE
25.06. – 02.10.2022 / Di – So 14 – 17 Uhr

Ahmed Isam Aldin, Ulrike Buck, Andrea Canepa, Joel Kuennen, Leslie Kulesh, Albin Looström, Paul DD Smith, Anna M. Szaflarski, Daniel von Bothmer

Eingeladen und kuratiert von
Kinderhook & Caracas (Sol Calero | Christopher Kline),
Kreuzberg Pavillon (Heiko Pfreundt | Lisa Schorm),
The Mycological Twist (Eloïse Bonneviot | Anne de Boer)

 

Zur Eröffnung am Samstag, dem 25.06.2022 um 17 Uhr laden wir herzlich ein.
Begrüßung Prof. Dr. Martin Warnke (1. Vorsitzender) & Bettina v. Dziembowski (Künstlerische Leitung)
Prolog Heiko Pfreundt (Kreuzberg Pavillon)

 

Programm

Samstag 16. Juli, 19 Uhr
Ulrike Buck Performance + Paul DD Smith  Künstlerpräsentation und Gespräch mit Christopher Kline (Kinderhook & Caracas)

Sonntag 07. August 11 Uhr
Ausstellungsgespräche mit Karin Haenlein (Springhornhof) und KünstlerInnen

Samstag 01. Oktober, 19 Uhr
The Mycological Twist (Eloïse Bonneviot und Anne de Boer) mit Ahmed Isam Aldin Nachtwanderung & Lesung

 

Dieser Ort verhält sich wie ein Abstand. Wie ein kleiner, aber resistent bleibender, räumlicher Abstand von Realität und Virtualität. Zwei Ebenen die mittlerweile nahezu identisch erscheinen. Eine parallaktische Verschiebung, die den Skulpturenpark als Siedlungsformen ansieht und seine Nähe zu funkelnden Exoplaneten ermöglicht. Der Abstand ist real ist virtuell. Sein Dazwischen, ein von Bewegungen und Wanderungen gezeichneter, archaisch wirkender Landschaftsrhythmus. Eine bewegliche Perspektive, inmitten sonischer Felder.

Parallaxie ist ein kollektives Ausstellungsprojekt und Programm der beiden Berliner Projekträume Kreuzberg Pavillon und Kinderhook & Caracas, sowie der in Berlin ansässigen Künstlergruppe The Mycological Twist im Kunstverein Springhornhof in der Lüneburger Heide. Für die Entwicklung des parallaktischen Ausstellungsraumes hat jede der drei Gruppen jeweils drei Künstler*innen eingeladen.

Unter „Parallaxie“ verstehen die drei Projektteams einen interdisziplinären Übertragungsort, einen Ort an dem sich komplexe Objekte und Umgebungsreize in einzelne Komponenten der Wahrnehmung zerlegen um anschließend wieder zu komplexen Sinneswahrnehmungen zusammengeführt zu werden.

In einem über die gesamte Ausstellungszeit verlaufendem Programm, wird jede dieser drei Plattformen, an unterschiedlichen Tagen durch Gespräche, eine Performance, eine Lesung und eine Nachtwanderung aktiviert.

Der Kunstverein Springhornhof, der sich in den zwei Jahren der Pandemie pragmatisch auf Einzelausstellungen konzentriert hat, schafft damit Raum für andere kuratorische Handschriften, unterschiedliche Ausstellungsformate, Vermittlungsansätze und verschiedene Spielarten von Autorschaft, Teamwork und Partizipation.

Kreuzberg Pavillon ist ein Projektraum, der mit seinem Programm verinnerlichte institutionelle Praktiken in der bildenden Kunst in Frage stellt, welche bereits bestehende soziale Unterschiede und Exklusivität reproduzieren. Hierzu entstehen seit 2012 in Berlin-Kreuzberg, ein Raum für experimentelle   künstlerische, kuratorische und kunstvermittelnde Projekte, die als durchlässiges und kollaboratives System funktionieren und an einer ständigen Erweiterbarkeit und Neudramatisierung   durch spielerische Interventionen und sequenzielle Ausstellungsformen interessiert sind. Kreuzberg Pavillon wird von Lisa Schorm und Heiko Pfreundt betrieben und organisiert 2022 das sechste Project Space Festival Berlin.

Kinderhook & Caracas ist ein Berliner Projektraum, der von den Künstlern Sol Calero und Christopher Kline betrieben wird. Er ist nach ihren Heimatstädten Caracas, Venezuela, und Kinderhook, New York, benannt.   Seit seiner Gründung im Jahr 2011 wurden 33 Projekte vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit in Berlin lebenden Künstlern entstanden sind, darunter ein Fernsehnetzwerk (conglomerate.tv), ein venezolanisches Musikarchiv und eine durch Geschichten erzählende Floßfahrt auf dem Berliner Landwehrkanal.


The Mycological Twist ist ein Projekt, der in Berlin lebenden Künstler*innen Eloïse Bonneviot und Anne de Boer. Sie nehmen die Mykologie als Inspirationsquelle, um sich mit ökologischen und sozialen Praktiken auseinanderzusetzen. Ihr Interesse reicht dabei  von verschiedenen Pilzkörper selbst bis hin zur verrottenden Materie tief unter der Erde. DIY-Methoden werden hierbei mit digitalen Kulturen verwoben, um Utopien für alternative Lebensformen zu konstruieren. The Mycological Twist begann 2014 in London. Seitdem entwickeln sie ein Programm aus Vorträgen, Campingsessions, Performances und Arbeiten weiterer Künstler*innen.

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